„Hast du eigentlich noch Zeit für deine Familie, die Feuerwehr oder auch mal für dich?“

Diese Frage wird mir in den letzten Wochen immer wieder gestellt.

Die ehrliche Antwort lautet: Ja – aber anders als sonst. Ein Wochenende im Wahlkampf ist intensiv. Es ist geprägt von vielen Terminen und Begegnungen, aber eben auch von den ganz normalen Dingen des Alltags. Genau diese Mischung macht es für mich aus.

Zeit für die Familie

Das vergangene Wochenende ist dafür ein gutes Beispiel. Da ich aktuell Urlaub habe, war es mir wichtig, auch Zeit für meine Familie einzuplanen. Den Freitag haben wir deshalb gemeinsam im Phantasialand verbracht. Solche gemeinsamen Erlebnisse sind ein wichtiger Ausgleich und geben neue Energie für die Aufgaben, die vor mir liegen.
Gordon Schnieder, eine weitere Teilnehmerin und Christoph Biegel sitzen auf einer Bühne und befinden sich im Austausch.

Ein ruhiger Start in den Samstag

Der Samstag begann zunächst ganz ruhig. Mit einer Tasse Kaffee auf der Terrasse und unserer Labradorhündin „Flori“ – ein kurzer Moment, bevor der Tag richtig Fahrt aufnahm.

Mehrere Personen sitzen an Tischen im Saal und hören der Veranstaltung aufmerksam zu.

Wenn das Ehrenamt ruft

Lange blieb es allerdings nicht ruhig. Die Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) wurde alarmiert und natürlich ging es direkt zum Einsatz. Das Ehrenamt begleitet mich seit vielen Jahren und ist auch während des Wahlkampfes selbstverständlich Teil meines Alltags.

Zurück zu Hause wartete dann der inzwischen kalte Kaffee. Also gab es kurzerhand einen neuen.

Zuhause anpacken

Danach standen Arbeiten rund ums Haus an. Unser Hanggrundstück musste gemäht werden und auch unsere Grillhütte bekam einen neuen Anstrich. Dinge, die eben dazugehören und die viele von Ihnen sicher auch aus dem eigenen Alltag kennen.
Christoph Biegel steht auf der Bühne am Rednerpult und hält eine Rede vor den Gästen der Veranstaltung.

Unterwegs auf den Festen

Am Nachmittag und Abend ging es dann weiter zu verschiedenen Festen und Veranstaltungen in unserer Verbandsgemeinde.

Ob auf einem Dorffest, einer Kirmes oder einem Vereinsfest – überall begegnen mir Menschen, die ihre Heimat mitgestalten möchten, ihre Gedanken teilen und offen ansprechen, was ihnen wichtig ist.

Gerade diese Gespräche sind für mich ein besonders wertvoller Teil des Wahlkampfes. Sie entstehen oft ganz ungezwungen und geben mir viele Einblicke in das, was die Menschen vor Ort beschäftigt.

Gruppenbild mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung zum Thema Ehrenamt in Trier-Land.
Gruppenbild mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung zum Thema Ehrenamt in Trier-Land.
Gruppenbild mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung zum Thema Ehrenamt in Trier-Land.

Sonntag beim STEKA-Cup

Am Sonntag führte mich mein Weg dann zum STEKA-Cup nach Schleidweiler. Sport verbindet Menschen und zeigt, wie wichtig Vereine und das Ehrenamt für das Leben in unseren Ortsgemeinden sind.

Beim Einlauf der Mannschaften, bei der Siegerehrung und in den Gesprächen mit Verantwortlichen, Sportlern und Besuchern wurde einmal mehr deutlich, wie viel Engagement hinter einer solchen Veranstaltung steckt.

Gordon Schnieder und ein weiterer Teilnehmer stehen im Gespräch und lachen dabei.
Herzlichen Glückwunsch an die SG Fidei zum Gewinn des VG-Pokals. Ebenso gratuliere ich der SG KWABN zum zweiten und dem SV Udelfangen zum dritten Platz. Mein Dank gilt allen, die den STEKA-Cup organisiert und begleitet haben.
Ministerpräsident Gordon Schnieder schüttelt Christoph Biegel die Hand. Beide lächeln in die Kamera.

Den Sonntag gemeinsam ausklingen lassen

Nach einem ereignisreichen Wochenende gehörte der Sonntagabend dann wieder ganz meiner Familie. Gemeinsam ließen wir das Wochenende bei einem Abendessen in einem regionalen Landgasthaus ausklingen.

Diese gemeinsamen Momente sind für mich besonders wertvoll. Sie geben Raum, das Erlebte Revue passieren zu lassen, neue Kraft zu tanken und Zeit mit den Menschen zu verbringen, die mich jeden Tag unterstützen.

Warum ich kandidiere

Wenn ich auf so ein Wochenende zurückblicke, wird mir immer wieder bewusst, warum ich für das Amt des Bürgermeisters kandidiere.

Nicht wegen der vielen Termine oder der gefahrenen Kilometer, sondern wegen der Menschen.

Die zahlreichen Gespräche zeigen mir, wie groß das Interesse ist, unsere Verbandsgemeinde gemeinsam weiterzuentwickeln. Sie bestärken mich in der Überzeugung, dass gute Politik dort beginnt, wo Menschen einander zuhören, Probleme offen ansprechen und gemeinsam nach Lösungen suchen.

Genau dafür stehe ich.

Klartext. Nähe. Verlässlichkeit.

Nicht nur im Wahlkampf, sondern auch als Maßstab für mein Handeln als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Trier-Land.