Damit steht sie seit 40 Jahren in einer Reihe mit bekannten Bauwerken wie der Porta Nigra, dem Amphitheater und den Kaiserthermen. Ein außergewöhnliches kulturelles Erbe, das unmittelbar in unserer Verbandsgemeinde liegt.
Ein gelungenes Fest rund um die Säule
Rund um das Denkmal gab es ein buntes Programm mit Musik und Tanz, leckerem Essen, Kaffee und Kuchen sowie einem kleinen Handwerkermarkt. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und mehr über die Geschichte der Säule zu erfahren.
Besonders interessant war die angebotene Führung. Dabei ging es um die Entstehung und Bedeutung des Monuments, aber auch um die zahlreichen Mythen, die sich bis heute darum ranken.
Mein Dank gilt dem Heimatverein Igel und allen Helferinnen und Helfern, die diesen gelungenen Tag organisiert und mit Leben gefüllt haben.
Ein außergewöhnliches Zeugnis römischer Geschichte
Auf den verschiedenen Bildfeldern finden sich Szenen aus dem Alltag, der Arbeitswelt und der römischen Mythologie. Gerade diese Darstellungen machen die Säule zu einem besonderen Zeugnis der römischen Geschichte in unserer Region.
Auch der Name Igel soll möglicherweise mit der Säule und einer früheren Bezeichnung des Monuments verbunden sein. Ob diese Erklärung tatsächlich zutrifft, ist nicht abschließend geklärt. Sie zeigt aber, wie eng der Ort und sein bekanntestes Bauwerk miteinander verbunden sind.
Viel touristisches Potenzial
Viele Gäste besuchen das Denkmal und setzen ihre Fahrt anschließend fort. Dadurch bleibt ein erheblicher Teil der möglichen Wertschöpfung bislang außerhalb unserer Verbandsgemeinde.
Wir sollten deshalb gemeinsam überlegen, wie es für Betreiber wieder attraktiver werden kann, gastronomische und touristische Angebote aufzubauen oder bestehende Angebote zu erweitern.
Dazu gehören verlässliche Rahmenbedingungen, verständliche Genehmigungsverfahren, Unterstützung bei Fördermöglichkeiten und eine bessere Vernetzung unserer Sehenswürdigkeiten und Freizeitangebote.
Unsere Schätze besser nutzen
Entscheidend ist, dass wir diese Ziele stärker miteinander verbinden und dafür sorgen, dass Besucherinnen und Besucher länger in Trier-Land bleiben, weitere Orte entdecken und Angebote vor Ort nutzen.
So können touristische Besuche stärker zur Entwicklung unserer Orte beitragen.
Das Säulenfest hat gezeigt, wie gut Geschichte, Ehrenamt und Begegnung zusammenpassen. Dieses Potenzial sollten wir gemeinsam weiterentwickeln.



