Meine Vision für Trier-Land
Trier-Land braucht eine starke Verbandsgemeinde mit lebendigen Ortsgemeinden, einer modernen Verwaltung und einem klaren Blick für das, was die Menschen vor Ort bewegt. Verwaltung muss ansprechbar, verlässlich und lösungsorientiert arbeiten. Sie soll die Ortsgemeinden unterstützen, Abläufe vereinfachen und Entscheidungen nachvollziehbar vorbereiten.
Als Bürgermeister und Behördenleiter ist es mein Anspruch, eine Verwaltung zu führen, die leistungsfähig arbeitet, bürgernah bleibt und sich an den Bedürfnissen der Ortsgemeinden orientiert. Gute Verwaltung zeigt sich nicht in komplizierten Strukturen, sondern darin, dass sie funktioniert, erreichbar ist und den Menschen den Alltag erleichtert.
Klarheit im Handeln, Nähe zu den Menschen und Verlässlichkeit in den Entscheidungen sind für mich der Maßstab für Trier-Land.
Meine Prioritäten für Trier-Land
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Ortsgemeinden stärken und Nähe leben
Die Verbandsgemeinde muss in allen 11 Ortsgemeinden präsent, ansprechbar und verlässlich sein. Gute Entscheidungen entstehen dort, wo man zuhört, Anliegen ernst nimmt und Entwicklungen gemeinsam mit den Menschen vor Ort gestaltet.
Verwaltung modern, klar und leistungsfähig aufstellen
Verwaltung muss unterstützen, Abläufe vereinfachen und den Menschen den Alltag erleichtern. Klare Zuständigkeiten, verlässliche Prozesse und eine gute Zusammenarbeit mit den Ortsgemeinden sind dafür entscheidend.
Zukunft solide planen und handlungsfähig bleiben
Trier-Land braucht klare Prioritäten, transparente Entscheidungen und eine verlässliche Investitionsplanung. Nur so bleiben Verbandsgemeinde, Ortsgemeinden sowie Wasser- und Abwasserinfrastruktur auch in Zukunft finanziell tragfähig und handlungsfähig.
Ehrenamt, Feuerwehr und Gemeinschaft verlässlich stärken
Vereine, Feuerwehren und ehrenamtlich Engagierte tragen das Leben in unserer Verbandsgemeinde. Sie brauchen nicht nur Anerkennung, sondern konkrete Unterstützung, gute Rahmenbedingungen und verlässliche Strukturen.
Bildung, Jugend und Teilhabe als Zukunftsaufgabe ernst nehmen
Kinder, Jugendliche, Familien, Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Unterstützungsbedarf brauchen gute Strukturen, echte Beteiligung und verlässliche Perspektiven vor Ort.
Meine Themen ganz konkret
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Ortsgemeinden stärken, im direkten Austausch
Die Verbandsgemeinde muss in allen 11 Ortsgemeinden präsent und ansprechbar sein. Deshalb soll mit dem Ortsgespräch Trier-Land jede Ortsgemeinde mindestens einmal im Jahr ein offener Bürgerdialog erhalten, bei dem ich selbst vor Ort bin. Im Mittelpunkt stehen nicht Gremiensitzungen, sondern das persönliche Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern über ihre Anliegen, ihre Fragen und die Entwicklungen in ihrer Ortsgemeinde. So wird frühzeitig sichtbar, wo Unterstützung gebraucht wird, wo Hürden bestehen und welche Themen gemeinsam weiterentwickelt werden sollen.
Jugend stärken und Beteiligung ernst nehmen
Jugendarbeit in Trier-Land braucht verlässliche Strukturen, gute Ansprechpartner und echte Perspektiven in allen Ortsgemeinden. Bestehende Angebote sollen erhalten und dort, wo es nötig ist, weiterentwickelt werden. Junge Menschen brauchen aber nicht nur gute Begleitung, sondern auch eine echte Stimme. Ein Jugendparlament Trier-Land kann dafür ein wichtiger Schritt sein. Es soll junge Menschen ernsthaft einbinden, den direkten Dialog mit politischen Entscheidungsträgern ermöglichen und Verantwortung für die Gemeinschaft stärken.
Vereine stärken, Ehrenamt praktisch entlasten
Vereine, Feuerwehren und ehrenamtlich Engagierte brauchen nicht nur Anerkennung, sondern verlässliche Unterstützung im Alltag. Mit dem Ehrenamtsbüro Trier-Land ist ein guter Anfang gemacht. Entscheidend ist jetzt, dass daraus dauerhaft eine funktionierende Servicestelle für Vereine und Ehrenamt wird. Dazu gehören konkrete Hilfen bei Anträgen, Fördermitteln, Rechtsfragen, Finanzen und Veranstaltungsplanung. Gerade Vereine mit Kinder- und Jugendarbeit stehen heute vor wachsenden Anforderungen. Hier darf die Verwaltung nicht nur begleiten, sondern muss praxistauglich unterstützen. Auch bessere Rahmenbedingungen für Brauchtum, Vereinsleben und Veranstaltungen gehören für mich dazu.
Feuerwehr und Katastrophenschutz verlässlich stärken
Eine leistungsfähige Feuerwehr und ein gut aufgestellter Katastrophenschutz sind für Trier-Land unverzichtbar. Die hohen Investitionen der vergangenen Jahre haben eine wichtige Grundlage geschaffen. Entscheidend ist jetzt, diese Entwicklung verlässlich weiterzuführen, ohne andere notwendige Investitionen auszubremsen oder die Ortsgemeinden künftig durch eine steigende Verbandsgemeindeumlage zusätzlich zu belasten. Dazu gehören eine solide Grundausstattung, moderne Feuerwehrhäuser, moderne Einsatzgeräte und Einsatzfahrzeuge, ausreichend Einsatzkleidung, genügend Lehrgänge und mehr Unterstützung beim Erwerb notwendiger Führerscheine.
Planungssicherheit schaffen, Entwicklung gezielt steuern
Trier-Land braucht klare Leitplanken für Wohnen, Gewerbe, Energie und die Entwicklung unserer Ortsgemeinden. Deshalb muss die Gesamtfortschreibung des Flächennutzungsplans für die Verbandsgemeinde Trier-Land bis Ende des kommenden Jahres abgeschlossen sein. Ein aktueller Flächennutzungsplan schafft Planungssicherheit, beschleunigt Entscheidungen und gibt den Ortsgemeinden eine verlässliche Grundlage für ihre weitere Entwicklung. Dazu gehört auch, neue Chancen für die Verbesserung der kommunalen Finanzlage gezielt zu nutzen, etwa durch geeignete Gewerbeflächen, Freiflächen-Photovoltaik, Windenergie und Projekte, die über die neue AöR der Verbandsgemeindewerke Trier-Land mitentwickelt werden können.
Schulen erhalten und zukunftsfähig weiterentwickeln
Die Qualität und Substanz unserer Grundschulen sind für Trier-Land von zentraler Bedeutung. In den vergangenen Jahren wurde bereits in moderne Lernmittel, digitale Ausstattung und einzelne bauliche Maßnahmen investiert. Die Generalsanierung der Grundschule Kordel muss trotzdem eine Blaupause für unsere Schulstandorte sein. Unsere Schulen brauchen nicht nur moderne Medien, sondern auch Gebäude, die dauerhaft in einem guten Zustand sind und den künftigen Anforderungen gerecht werden. Dazu gehören auch die baulichen Voraussetzungen für Schulmensen, Mittagessen und verlässliche Ganztagsangebote.
Weiterführende Schulen verlässlich sichern
Für viele Familien in Trier-Land ist der Zugang zu weiterführenden Schulen eine zentrale Zukunftsfrage. Weil es in unserer Verbandsgemeinde keine weiterführende Schule gibt, muss dauerhaft verlässlich sichergestellt sein, dass unsere Kinder gute und erreichbare Schulplätze erhalten. Die aktuelle Lösung für die kommenden zwei Jahre ist wichtig, ersetzt aber keine langfristige Sicherheit. Wenn eine dauerhafte Lösung mit der Stadt Trier nicht erreicht werden kann und der Landkreis Trier-Saarburg zusätzliche Schulkapazitäten schaffen will, dann müssen auch Standorte in der Verbandsgemeinde Trier-Land ernsthaft geprüft werden.
Gut versorgt und selbstbestimmt in der Heimat leben
Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Hilfe-, Unterstützungs- und Pflegebedarf sollen auch in Zukunft möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung leben können. Dafür braucht es in Trier-Land verlässliche Strukturen, gute Beratung und eine bessere Vernetzung zwischen Landkreis, Ortsgemeinden, Pflegediensten, medizinischen Angeboten und weiteren Unterstützungsformen. Gleichzeitig gehören für mich auch Teilhabe, Begegnung und Unterstützung im Alltag dazu, damit ältere Menschen in unseren Dörfern und Gemeinden nicht nur versorgt, sondern weiterhin gut eingebunden leben können.
Tourismus stärken heißt Infrastruktur verlässlich sichern
Trier-Land hat touristisch viel zu bieten: attraktive Campingregionen an Sauer und Mosel, eine gewachsene Weinkultur, römische Kulturdenkmäler und mit der Igeler Säule sogar ein UNESCO-Welterbe. Hinzu kommen schöne Wandergebiete, Radwege und die besondere Lage in unmittelbarer Nähe zur Stadt Trier und zum Großherzogtum Luxemburg. Dieses Potenzial reicht aber nicht aus, wenn Wege, Brücken und touristische Angebote über Jahre gesperrt oder nur eingeschränkt nutzbar sind. Tourismus braucht eine Infrastruktur, die gepflegt, erreichbar und verlässlich instandgehalten ist. Deshalb braucht Trier-Land einen klaren Schwerpunkt auf Erhalt, Wiederherstellung und bessere Koordination touristischer Infrastruktur sowie die Prüfung tragfähiger Finanzierungswege und interkommunaler Projekte.
Zukunft planen, Prioritäten klar setzen
Trier-Land braucht eine klare und verlässliche Zukunftsperspektive. Deshalb halte ich eine umfassende Bedarfsanalyse für notwendig, die alle anstehenden Investitionen in den Aufgabenfeldern der Verbandsgemeinde sowie in der Wasser- und Abwasserinfrastruktur in den Blick nimmt. Daraus muss eine nachvollziehbare Prioritätenliste und eine Investitionsplanung für die nächsten zehn Jahre entstehen. Nur so kann transparent dargestellt werden, welche Maßnahmen wann notwendig sind und welche Auswirkungen das auf die Verbandsgemeindeumlage sowie auf die Gebühren für Wasser und Abwasser hat. Dazu gehört für mich auch, dass die ausstehenden Jahresabschlüsse der Ortsgemeinden bis zum Sommer 2028 verbindlich aufgearbeitet werden.
Verwaltung neu ordnen und verlässlich führen
Eine moderne Verwaltung braucht nicht nur ein gutes Gebäude, sondern vor allem klare Strukturen, verlässliche Abläufe und eine Führung, die Verantwortung übernimmt. Die geplante Sanierung des Verwaltungsgebäudes am Standort Trier ist richtig und wichtig. Ebenso entscheidend ist aber, die Verwaltungsstruktur selbst in den Blick zu nehmen. Fachbereiche, Sachgebiete und Zuständigkeiten müssen nachvollziehbar geordnet sein und im Alltag gut zusammenarbeiten. Dazu gehören klare Führungsstrukturen, regelmäßige Abstimmungen, verbindliche Prozesse, eine stärkere Orientierung an Qualität und Service sowie systematische Rückmeldungen von Mitarbeitenden und Bürgerinnen und Bürgern. Ehrenamt will ich dabei als eigenes Thema direkt bei der Behördenleitung verankern. Zugleich muss geprüft werden, welche Aufgaben die Verbandsgemeinde dauerhaft alleine leisten muss und wo sich Personalressourcen, Fachkompetenz und Strukturen durch interkommunale Zusammenarbeit sinnvoll bündeln lassen.